FAQs

Werden die Milchkälber zum Zwecke der Mast gezeugt?

Nein. Die Kälber, die gemästet werden, sind männliche und weibliche Kälber, die vom Milchviehhalter nicht zur Fortpflanzung und Verjüngung seines Milchkuhbestands verwendet werden. Diese Kälber werden geboren, weil die Kühe nur auf diese Weise Milch geben.

Werden die Kälber unmittelbar nach der Geburt von der Kuh entfernt?

Nein, die Kälber bleiben immer mindestens 10 Tage im Milchviehbetrieb und trinken bei der Kuh die Biestmilch. Biestmilch ist der Name für die erste Kuhmilch, die lebenswichtige Stoffe zur Stärkung des Immunsystems des Kalbes enthält. Nach 10 Tagen sind die Kälber stark genug, um eingesammelt und in einen spezialisierten Mastbetrieb gebracht zu werden.

Haben die Kälber Blutarmut?

Früher kam das vor, aber heute nicht mehr, weil der Hämoglobingehalt im Blut höher ist.

Werden die Kälber einzeln gehalten?

Nein. Alle Kälber werden in Gruppen gehalten.

Werden die Kälber im Dunkeln gehalten?

Nein. Alle Kälber werden in geräumigen, hellen Ställen gehalten.

Haben die Kälber Auslauf nach draußen?

Nein, es gibt eine Vielzahl von Gründen, weshalb die Kälber besser drinnen gehalten werden sollten. Schutz vor Sonne und Regen, zum Beispiel, aber auch die Möglichkeit zum Auffangen des Kälbermistes aus Gründen des Umweltschutzes. Darüber hinaus kommt diese Art der Kälberhaltung dem Kalbfleisch zugute.

Werden die Kälber mit Hormonen behandelt?

Nein. Wenn Kälbermäster das machen würden, würden sie sofort von der Branche ausgeschlossen werden. Der Staat überwacht dieses Kontrollsystem.

Erhalten die Kälber nur Milch?

Nein. Alle Kälber bekommen auch ballaststoffreiches Raufutter.

Dürfen die Kälber einfach so mit Medikamenten behandelt werden?

Medikamente sind erforderlich, um kranke Kälber zu heilen.

Es kommen ausschließlich Medikamente zum Einsatz, die von den IKB-Bestimmungen (IKB = Integrale Kettenkontrolle) zugelassen wurden. Diese Medikamente werden von unabhängigen, auf den Kälbersektor spezialisierten Tierärzten geliefert und verabreicht. Diese Tierärzte sind alle nach GVP (Good Veterinairian Practice) zertifiziert.

Wir garantieren, dass das Kalbfleisch keinerlei Rückstände von Medikamenten enthält, da diese Medikamente geraume Zeit vor dem Schlachten verabreicht werden (= Einhaltung der IKB-Wartezeit).